Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das lässt sich ändern.

29 12 2009

Der Venture Capitalist Jeff Clavier (er investiert über seine Firma SoftTech VC in zahlreiche Internet-Startups, aktuell z.B. GetSatisfaction) weist in einem aktuellen Blogpost auf eine Hilfsorganisation hin, die geschickt die Möglichkeiten der neuen Medien für sich nutzt: charity: water.

Was ist charity: water?

charity: water is a non-profit organization bringing clean, safe drinking water to people in developing nations. We give 100% of the money raised to direct project costs, funding sustainable clean water solutions in areas of greatest need. Just $20 can give one person in a developing nation clean water for 20 years.

Der Hintergrund, warum Jeff Clavier auf diese Organisation hinweist, ist: Seine Tochter hat für ihren Geburtstag eine eigene charity-Kampagne angelegt, die sie nun fleißig promotet. Jeder kann seine eigene Kampagne anlegen und auf Facebook, Twitter und natürlich auch über den traditionellen Offline-Weg darauf aufmerksam machen. Eine Kampagne läuft solange, bis ausreichend Geld für z.B. eine Wasserpumpe gesammelt wurde. Nach etwa 12-18 Monaten werden dann Bilder von der Installation gezeigt. Auch eine Google Earth-Karte zeigt die Stationen, wo bereits Projekte erfolgreich durchgeführt wurden.
Kiva.org ist für mich das große Vorbild, was die Nutzung von neuen Medien durch Hilfsorganisationen angeht. charity: water nutzt sie auf andere, aber ebenfalls sehr schöne und fortschrittliche Weise. Kennt ihr noch andere, womöglich sogar deutschsprachige Projekte, die ähnlich aktiv im Internet unterwegs sind?





Die Zukunft des Internets ist lokal

28 12 2009

Gerade erst hat Twitter bekannt gegeben, dass sie ihre Geotagging-Schnittstelle für Entwickler durch die Übernahme von Mixer Labs, den Entwicklern von GeoAPI, erweitern werden. Dass das Internet ein globales Phänomen ist und die ganze Welt näher zusammenrücken lässt, ist nichts Neues. Die Zukunft des Internets wird aber viel stärker lokal geprägt sein. Die Meldung von Twitter passt in das aktuelle Bild.
Immer mehr neue Dienste spezialisieren sich auf Lokales, zeigen dir, welche Dinge du vor Ort noch erleben kannst und welche Leute (eventuell auch welche Freunde von dir) sich gerade in deiner Umgebung befinden. Das Internet wird dort sein, wo man selbst ist, mit den Informationen, die am aktuellen Standort in der aktuellen Situation von Bedeutung sind. Die stark zunehmende Verknüpfung von mobilen Endgeräten und dem Internet fördert dies ungemein.
Besonders großer Nutzen wird sich wohl im Bereich Tourismus ergeben. Als ich vor etwa einem Jahr in einer Präsentation auf der Web 2.0 Expo in Berlin von einem Nokia-Mitarbeiter gesehen habe, welche Einsatzmöglichkeiten Handys in Zukunft bieten sollten, erschien mir einiges noch lange entfernt von einer praktischen Nutzung, was heute bereits möglich und z.B. in Form von Apps für das iPhone oder Android verfügbar ist. Einfach ein Foto schießen und ich erhalte alle relevanten Informationen über das Gebäude, dass ich sehe. Über eine Ortung meines Standorts erhalte ich alle verfügbaren Hotels und leckeren Restaurants und Bars in der näheren Umgebung. Qype arbeitet bereits erfolgreich mit Augmented Reality. Und auch für lokale Einzelhändler bietet diese Entwicklung große Chancen. Es ist unglaublich spannend, diese schnelle Entwicklung zu verfolgen und von ihr profitieren zu können.

P.S.: Einige aktuelle Beispiele für Dienste mit Geotagging und anderen lokalen Funktionen:





Kiva-Update vor Weihnachten

23 12 2009

Kurz vor Weihnachten ist eine perfekte Zeit, um einmal wieder auf Kiva.org zu verweisen. Mit unserem Team G | Gärtner, Gardeners konnten mittlerweile fast 250 Kredite mit einem Wert von über 6.000 Euro an Menschen aus Entwicklungsländern vergeben werden, die keine Almosen, sondern einen Kredit zu fairen Konditionen aufnehmen wollen. Der von uns bereitgestellte Betrag bleibt dabei unverzinst, lediglich der „Field Partner“ vor Ort nimmt eine Verzinsung, um seine Aufwendungen zu decken. Neu vergeben habe ich einen Beitrag für einen Kredit an eine Gruppe Seidenweberinnen aus Kambodscha. Sie wollen weitere Materialien kaufen, um ihr Geschäft auszubauen.
Die besten deutschsprachigen Informationen über Kiva für Leute, die sich damit auseinandersetzen möchten, gibt es von Gerrit Eicker bei Gartentechnik.de. Und wer noch ein nutzenstiftendes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte einmal die Geschenkgutscheine von Kiva in Erwägung ziehen.

Zu guter Letzt eine Information an alle Blogger: In einem aktuellen Post weist Kiva darauf hin, dass sie noch Unterstützung suchen:

We are looking for bloggers who want to help spread the word about Kiva! We will periodically send you Kiva news and updates that you can share on your blog.

If you are interested in joining Kiva’s blogger list, please email the following information to kivacommunity@gmail.com:
Name
Email Address
Blog Name, URL, and Subject
Twitter Name

Weitere Infos zu Kiva:
- Kiva
- Kiva: Anmeldung, Paypal, Kredite vergeben
- Kiva: eine Erfolgsgeschichte!
- Kiva: breite Unterstützung
- Kiva Fellows
- Kiva Team G
- Kiva Team G: Wirkung die überzeugt!
- Kiva: Kreditvergabe in die USA
- Team G | Gärtner, Gardeners
- Kiva-News bei Gartentechnik.de





Wissenschaftliche Umfragen mit Bitte um Teilnahme

17 12 2009

Eine Mainzer Studentin und ein ehemaliger Mainzer Kommilitone von mir suchen unabhängig voneinander Unterstützung in Form von einer Teilnahme an einer Befragung. Im einen Fall

Umfrage für ein Forschungsprojekt von Mario Mechtel
Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen führen wir meine Kollegin Inga Hillesheim und ich derzeit eine Online-Befragung durch. In unserer Untersuchung werden die Teilnehmer mit verschiedenen „Welten“ konfrontiert, unter denen sie diejenige aussuchen sollten, in der sie lieber leben würden.

Zur Erzielung aussagekräftiger Ergebnisse sind wir auf Deine Hilfe angewiesen, da wir eine möglichst große Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern benötigen. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15 Minuten.

Deine Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Selbstverständlich lassen Deine Angaben keinerlei Rückschlüsse auf Deine Person zu. Die Daten werden nur im Rahmen dieses Forschungsprojekts verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Der folgende Link führt Dich zum Fragebogen:
http://www.onlineforschung.org/fiwitue?set=D1

Umfrage zur Diplomarbeit von Inka Weickel
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Marketing von Prof. Dr. Frank Huber an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz führe ich eine empirische Studie zum Thema „Kaufmotive“ durch.

Für das Gelingen meiner Studie benötige ich Ihre Unterstützung!

Bitte füllen Sie den folgenden Fragebogen vollständig und wahrheitsgemäß aus. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, einzig und allein Ihre persönliche Einstellung ist von Interesse. Alle Angaben werden selbstverständlich anonym und streng vertraulich behandelt und dienen ausschließlich als Datengrundlage für meine Diplomarbeit.

Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 10 Minuten.

Für Ihre Unterstützung möchte ich mich im Voraus recht herzlich bedanken!

Mit freundlichen Grüßen,
Inka Weickel

Link zur Umfrage:
http://www.marketing-mainz.de/weickel/





Wünsche an die XING-iPhone-App

16 12 2009

Die deutsche Ausgabe von The Next Web ruft XING zu einer Nachbesserung der iPhone-App auf. Da sich ein immer größerer Teil meiner Nutzung von Social Networks auf die mobilen Versionen verlagert, kann ich mich dem nur anschließen.
Am wichtigsten empfinde ich die folgenden Elemente, deren Ergänzung die App deutlich wertvoller machen würde:

  • In der Liste der Neuigkeiten wird unter anderem aufgeführt, wer sich gerade mit wem vernetzt hat. An dieser Stelle gibt es aber keine Möglichkeit, die Namen in der Textmeldung anzuklicken und auf das Profil der genannten Personen zu wechseln. Mein Kontakt A hat B neu als Kontakt. Das Profil von B kann aber nicht direkt angeglickt werden. Stattdessen muss eine Suche nach dem Kontakt durchgeführt werden.
  • Die Events fehlen komplett in der App. Wenn man auf einem Event ist, dass auch auf XING eingestellt wurde, wäre es aber sehr hilfreich, die anderen Teilnehmer einsehen zu können.
  • Die Gruppenfunktionalität sollte als ein zentrales Element von XING zumindest rudimentär abgebildet werden. Als Vorbild kann hier die Integration der Pages und Groups in der Facebook-App dienen.

Das wäre aus meiner Sicht ein sehr großer Schritt für die App und würde zu verstärkter Nutzung führen.





Gedanken zu den Studentenprotesten

8 12 2009

So sehr die inhaltlichen Forderungen der aktuellen Studentenproteste nachvollziehbar sein mögen: Ein Punkt der bundesweiten Aktionen stört mich auf das Extremste. In Mainz auf dem Uni-Campus war es das Geschmiere, gerade auch an den erst kürzlich errichteten Gebäuden, dass ich während dem Barcamp Mainz gesehen habe. Noch krasser ist es in Frankfurt:

Die Universität hatte das Casino räumen lassen, nachdem nach ihren Angaben Sachschäden von rund 200.000 Euro angerichtet worden waren. Hinzu kämen rund 60.000 Euro Umsatzausfall der Mensa, die zum Teil blockiert war. (Süddeutsche)

Dieser Vandalismus ist schlichtweg dumm. Zum Einen belastet es das Budget der Universitäten, dass nach den Forderungen ja unbedingt ausgeweitet werden soll. Es ist also kontraproduktiv, da hier finanzielle Mittel unnötig verpulvert werden, die eigentlich für eine höhere Qualität der Lehre genutzt werden sollten. Zum Anderen verspielt es ganz viele öffentliche Sympathien. Es ruft Unverständnis in der Bevölkerung hervor. Von der Bildungselite des Landes sollte man eigentlich cleverere Aktionen erwarten können. Die neuen Medien sind dazu hervorragend nutzbar, aber sicherlich sollten die Posts bei Twitter nicht mit #unibrennt gehashtagt werden. Die Uni soll nicht brennen, sie soll erblühen. Macht Flashmobs im Bundestag und den Landtagen oder haut die ganzen sozialen Netzwerke voll mit Belegen für den Bildungsnotstand und für den großen Druck, der sich aus der Umstellung der Studiengänge ergibt. Macht etwas, dass in den Medien positiv wahrgenommen wird, dass Sympathien für die Forderungen von Studenten schafft. Ich habe diesen Post jetzt jedenfalls mit „unisollbluehen“ getagt. ;-)





Der beliebteste Affe auf Facebook

5 12 2009

Seit unserer Begegnung mit freilebenden Orang-Utans im Gunung-Leuser-Nationalpark hat sich meine Wahrnehmung von diesen Affen sehr verändert. Sie sind wirklich bewundernswerte Geschöpfe, die uns in vielen Dingen sehr ähnlich sind.
Ein ganz besonderes Exemplar lebt im Tiergarten Schönbrunn, einem Zoo in Wien. Sie heißt Nonja und fotografiert regelmäßig ihre Artgenossen in ihrem Gehege. Die Bilder werden auf einer Facebook-Page von Nonja vorgestellt, die mittlerweile über 24.000 Fans gefunden hat. Eine schöne Aktion, die dem Zoo sicherlich viel Aufmerksamkeit generieren wird. Auf der Seite werden zusätzlich wöchentlich eine Kamera und zwei Eintrittskarten für den Zoo verlost. Ein Großteil der Fans kommt mittlerweile aus aller Welt, leider ist die Page noch sehr stark auf die deutschsprachigen Facebooker ausgelegt. Aber Social Media verbindet weltweit und kennt keine Grenzen. Sicherlich wird der Zoo bald reagieren und sich dem internationalen Publikum verständlich machen.
[Via: Mashable]





Das Beste an einem Wechsel in die Mac-Welt…

4 12 2009

… sind die begeisterten User, die voller Freude bei jeder Herausforderung, die sich durch einen Wechsel ergeben kann, bereit stehen, um zu helfen.

Soweit meine Erfahrung nach einigen Wochen auf einem Mac Mini.
Die Begeisterung für Apple drückt sich übrigens auch in deren Net Promoter Score aus. Nach einer Untersuchung von Satmetrix erreicht Apple einen NPS von 77 und damit den zweithöchsten Wert der betrachteten Unternehmen.





Das vielleicht Social-Media-verrückteste Brautpaar des Jahres

3 12 2009

Für die meisten Frauen wäre dies wohl ein Grund, sich direkt wieder scheiden zu lassen. Noch am Traualtar packt der Bräutigam sein Handy aus, passt seinen Facebook-Status an und gibt einen Tweet ab. Doch da scheinen sich wohl zwei Social Media-Freaks gesucht und gefunden zu haben. ;-)

[Via: Mashable]





Suchen auf diesem Blog und Schlussfolgerungen daraus

2 12 2009

Fast so gut wie die Tag-Cloud in der rechten Spalte geben auch die Suchen, über die Leute auf meinen Blog stoßen, Auskunft darüber, was ich hier in den letzten Jahren so geschrieben habe. Es ist ein bunter Mix von Inhalten, von volkswirtschaftlichen und geschichtlichen Themen bis zu den mittlerweile schwerpunktmäßig vorkommenden Themen rund um Facebook, Xing, iPhone Apps und Co.
Hier ein kleiner Auszug von Suchen, über die in den letzten Tagen Besucher auf mein Blog gestoßen sind:

  • folgen des ersten weltkrieges
  • postkarte managen „horst“
  • ökonomische wirtschaftliche und politische
  • trade off ökonomie
  • iphone apps
  • wirtschaft drittes reich
  • beste apps
  • paul herwarth von bittenfeld
  • die folgen des ersten weltkrieges
  • pauschalsteuer grenzkosten grenzerlös
  • „die folgen des ersten weltkrieges“
  • „weimarer republik-nachteile“
  • „1. weltkrieg auswirkungen“
  • „nachteile der 20er jahre“
  • profilseite xing
  • postkarte horst manager
  • nachteile der inflation
  • geldumlaufgeschwindigkeit internethandel
  • vorteile inflation
  • folgen der inflation im ersten weltkrieg
  • Folgen des ersten weltkrieges
  • confirm your email facebook
  • vorteile inflation weimarer republik
  • soziale folgen des 1. weltkriegs
  • toba see
  • speed reader de 2.0
  • inflation vorteile nachteile weimarer republik
  • terms of trade deutschland
  • nachteile und vorteile einer inflation
  • nachricht an mehrere leute senden in studivz
  • arbeitslosigkeit im dritten reich
  • nachteile der goldenen zwanziger

Interessant an diesen Resultaten finde ich unter anderem die folgenden Punkte:

  • Es zeigt sich sehr gut, dass ein großer Teil der Besucher eine Vielzahl von Wörtern zu einer Suche verwendet hat. Keine der Suchen besteht aus nur einem Wort, wenige aus zweien. Ein großer Teil der Suchen besteht aus drei oder mehr Wörtern. Dies entspricht dem Trend dahin, dass die durchschnittliche Anzahl an verwendeten Wörtern/Suchabfrage steigt.
  • Es wird Zeit, dass mal jemand ordentliche Inhalte aus dem wirtschaftsgeschichtlichen Bereich online bringt. Ein großer Teil der Treffer aus diesem Bereich kommt nur zu mir, weil es sonst kaum Quellen zu diesen Themen gibt.
  • Ich muss wieder aktiver mit dem Schreiben werden, um die mich aktuell beschäftigenden Themen stärker voranzutreiben. ;-)




Meine Top 5 iPhone-Apps

1 12 2009

Wenn es fünf Apps auf dem iPhone gäbe, für die ich mich entscheiden müsste, dann wären es zum derzeitigen Zeitpunkt wohl diese:

  • Twitterific: Diese App deckt mittlerweile 95 Prozent der Zeit ab, die ich auf Twitter verwende. Sie unterstützt aktuell leider noch nicht die Twitter-Listen, ansonsten bietet sie aber alles, was ich fürs tägliche Twittern benötige. Sie ist die von mir am häufigsten verwendete App.
  • Facebook: Ähnlich wie bei Twitter mit Twitterific nutze ich Facebook fast ausschließlich nur noch über die iPhone-App. Es ist die beste App eines Social Networks, die ich kenne. Die Apps von Xing und StudiVZ können dagegen in der derzeitigen Ausbaustufe einpacken.
  • Flickit: Bilder bei Flickr uploaden ist mit dieser App eine leichte Sache. Für einen Pro-User von Flickr eine Pflicht-App.
  • Follow-my-Way: Über diese App habe ich hier bereits geschrieben. Mit ihr verfolge ich meine Laufzeiten und -strecken. Da ich mehrmals die Woche laufen gehe, kommt sie regelmäßig zum Einsatz.
  • Last.fm: Ich höre Musik sehr gerne über Last.fm, dass mir anhand meines Musikgeschmacks und meiner Wertungen für Lieder meinen eigenen Radiosender zusammenstellt. Es werden regelmäßig neue Lieder beigemischt, die mir gefallen könnten. So stoße ich regelmäßig auf neue Interpreten und Lieder, die mir gefallen. Ist der Empfang allerdings schlecht, kann es zu temporären Aussetzern in der Übertragung der Lieder kommen.
  • Eine Liste mit guten iPhone-Apps gibt es auch bei Kolja Hebenstreit, mit weiteren Anregungen in den Kommentaren.





Marketing für Praktiker – Marketing-Kolumne in der Agrartechnik Ausgaben 1-4

30 11 2009

Seit über drei Jahren schreiben wir von //Gartentechnik.com regelmäßig in der Zeitschrift „Agrartechnik“ eine Marketing-Kolumne für Praktiker, im besonderen für Motorgeräte-Fachhändler. Die ersten vier Teile unserer Kolumne, noch aus dem Jahr 2006, hier zum Nachlesen:


Geschrieben von Gerrit Eicker


Geschrieben von Martin Seibert


Geschrieben von Gerrit Eicker


Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld





Die iPhone-App Follow my Way

29 11 2009

Die iPhone-App Follow my Way bietet eine einfache und kostenfreie Möglichkeit, die eigenen Laufstrecken und -zeiten nachzuverfolgen. Gespeichert werden Datum und Uhrzeit, die Laufdauer, die Streckenlänge, die maximale Steigung, die maximale Höhe und die maximale Geschwindigkeit. Die Strecken können auch auf einer Karte angeschaut werden. Während dem Laufen besteht zumindest theoretisch auch die Möglichkeit, Bilder aufzunehmen. Da die Fotos mit der iPhone-Kamera während dem Laufen aber sehr stark verwackeln würden und Stehenbleiben auch keine Option ist, habe ich davon noch keinen Gebrauch gemacht. Angedacht ist allerdings auch ein Gebrauch beim Gehen, Ski fahren oder Rudern, wo diese Funktion eher eingesetzt werden kann. Die Streckeninfos und die Bilder können dann auch per E-Mail versendet werden. Dass die Werte, die angezeigt werden, mit Vorsicht zu genießen sind, zeigt sich bei der maximalen Geschwindigkeit. 167 km/h erscheint mir dann doch etwas hochgegriffen. ;-) Als Ersatz für einen Laufcomputer kann die App nicht empfohlen werden. Wer einen solchen aber nicht besitzt und nur einen groben Überblick über die Laufleistungen wünscht, kommt mit Follow my Way gut zurecht.





Der Ablauf eines Rhetorik-Workshops

28 11 2009

Matt fragte in einem Kommentar danach, wie eine Toastmasters-Veranstaltung abläuft. Die Rhetorik-Workshops nach den Regularien von Toastmasters International haben einen fest vorgegebenen Ablauf:

  • Zunächst erfolgt eine Begrüßung durch den sogenannten „Tostmaster des Abends“. Er leitet den Workshop und führt durch das Programm.
  • Danach startet der erste große Programmteil. Es werden 2-4 vorbereitete Reden von Mitgliedern gehalten. Die Länge der Reden liegt in der Regel zwischen 5 und 7 Minuten. Dabei liegt den Redeprojekten der Mitglieder stets eine Aufgabe zu Grunde, die sich aus einem Handbuch von Toastmasters International ergeben. Eine solche Aufgabe kann es z.B. sein, besonders auf die stimmliche Vielfalt oder die Körpersprache zu achten.
  • Im Anschluss an die Reden erfolgt die Bewertung. Für jede Rede wird vor dem Treffen ein Bewerter festgelegt, der aus dem Kreis der Mitglieder kommt, und konstruktives Feedback gibt.
  • Der zweite Teil des Rhetorik-Workshops besteht dann aus den Stegreifreden. Hier gibt der Stegreifredenmeister, eines der Mitglieder, verschiedene Reden vor. Pro Redethema wählt er dann mehr oder weniger zufällig einen der Teilnehmer aus, der dann Stellung dazu nimmt. Eine solche Fragestellung könnte z.B. derzeit lauten: „Was hälst du von der Schweinegrippe-Impfung? Ist das eine Marketing-Masche der Pharmabranche oder eine Bedrohung für die Menschheit?“ Die Stellungnahme auf eine solche Frage hin sollte zwischen 1 und 2 Minuten dauern.
  • Auch die Stegreifreden werden bewertet. In diesem Falle gibt es aber einen Bewerter, der alle Kurzreden bewertet. Er gibt zu jedem Teilnehmer der Stegreifreden-Runde eine kurze Rückmeldung von 1-1,5 Minuten Dauer.
  • In der Regel nehmen diese zwei großen Teile des Workshops 1-1,5 Stunden Zeit in Anspruch. Im Anschluss erfolgt jetzt noch eine Abendbewertung. Ein Zeitnehmer gibt Rückmeldung, wie die Redner sich an die jeweiligen Zeitvorgaben gehalten haben. Der Füllwortzähler gibt allen Rückmeldung, wie viele „ähms“ und sonstige unnötige/störende Laute von den Teilnehmern vernommen wurden. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Gesamtbewertung des Abends, wobei oftmals ein „Blitzlicht“ durchgeführt wird und alle Teilnehmer eine Rückmeldung von 1-2 Sätzen geben, was ihnen gefallen hat und was sie verbesserungswürdig halten.

Mehr Informationen gibt es auch unter www.rhetorik-club-wiesbaden.de.