Der vielleicht wichtigste GTD-Tipp
Wahrscheinlich kennt das jeder von uns: Eine offene Aufgabe schieben wir wochenlang vor uns her. Wir nehmen sie uns immer wieder vor. Doch irgendwie fällt uns diese Aufgabe schwerer als alle anderen. Getting Things Done-Guru David Allen schreibt in GTDTimes dazu:
“I bet the reason you’ve been avoiding it was that you didn’t fully understand what the next step was—you needed more data. So what do you need to do now?”
Im Grunde ist das der zentrale Kern von GTD: Kläre, was du zur Lösung der Aufgabe beitragen kannst. Dann brauchst du es nur noch zu machen. Für mich persönlich hat das schon hundertfach funktioniert.
Zum Umgang mit Widerständen
Ein Zitat von P.R. Lawrence, das sich primär auf Widerstände bei Veränderungsprozessen in Organisationen bezieht. Gleichfalls ist es ein Tipp von hohem Nutzwert auch im Alltag:
“When resistance does appear, it should not be thought as something to be overcome. Instead it should be best thought as a useful red flag – a signal that something is going wrong. (…) Therefore, when
resistance appears, it is time to listen carefully to find out what the trouble is.”
Via: Einem Skript “Change Management”, über das ich am Sonntag in Kaiserslautern eine Klausur schreibe.
Die Rhetorik von Apple-Chef Steve Jobs
Apple-Chef Steve Job gilt als einer der besten Redner der heutigen Zeit. Über seine extensive Nutzung von Adjektiven bei seiner kürzlichen Vorstellung des iPads wurde jetzt ein Video zusammengestellt. Auch andere Apple-Mitarbeiter kommen zu Wort und machen es dem Chef nach:
Via: [mashable; alltagsforschung]
Dan Ariely: Können wir frei entscheiden?
Ein interessanter, etwa 15-minütiger Vortrag von Dan Ariely, dem Autor von “Denken hilft zwar, nützt aber nichts”, aus dem Jahr 2008. Er zeigt an Hand von vielen Beispielen irrationales Verhalten von Menschen auf. In seinem Buch geht er auf Fragen ein wie etwa: “Wieso glauben wir, dass teure Medikamente besser wirken als preiswerte?”. Dan Ariely ist Professor für Verhaltensökonomik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
[via: Kolja Hebenstreit]
Das iPad und die Reaktionen
Das iPad ist es also, der neue Wurf von Apple. Über ein Apple-Tablet wurde ja schon länger spekuliert. Die Pressekonferenz hat viel Aufmerksamkeit auch in den Offline-Medien erhalten. Radiosender berichteten live von der Verkündung. Am meisten Reaktionen gab es aber natürlich im Web, der zweiten Heimat der meisten Apple-Fanboys.
Tech-Blogger Robert Scoble zeigt sich enttäuscht über das Produkt, da Apple die Erwartungen im Vorfeld zu hoch geschraubt hatte. Sein 16-jähriger Sohn analysiert, warum das iPad die Erwartungen eines Highschoolers nicht trifft.
mashable legte, was dem iPad alles fehlt, lieferte aber auch gleich eine Analyse nach, was für strategische Gründe seitens Apple es haben kann, dass gewisse Features nicht im iPad enthalten sind. Demnach soll u.a. das iPad für die Nutzer eine Lücke zwischen iPhone und MacBook schließen und eben gerade nicht das MacBook kannibalisieren.
Wer die wichtigsten Punkte zum iPad wissen möchte, findet hier “10 things to know about the iPad”. Ebenfalls interessant sind die folgenden Videos rund um das iPad:
Das offizielle Werbevideo von Apple:
Das sagt der Apple-Mitgründer (nicht mehr im Unternehmen) Steve Wozniak:
Marc Benioff (CEO von salesforce.com) ist fasziniert vom 10-Stunden-Akku:
Und er hier wird gerne zu allen neueren Gadgets und Internet-Entwicklungen befragt:
Noch bis Freitag für Kiva stimmen: Chase Community Giving auf Facebook
Noch bis Freitag, den 22. Januar könnt ihr für die gemeinnützige Organisation Kiva beim Chase Community Giving auf Facebook voten. Es werden 1 Million US-Dollar für den Gewinner ausgelobt, die Kiva gut gebrauchen könnte, um noch mehr Kleinkredite an Menschen primär in der Dritten Welt zu vergeben, die ihre Geschäftstätigkeit ausbauen möchten. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, die gefördert werden sollte. Aktuell befindet sich Kiva auf Platz 14. Schaffen sie es noch auf einen der Plätze 2-6 warten zumindest noch 100.000 US-Dollar.
- Hier geht es zum Contest bei Facebook
- Kiva auf Facebook: http://www.facebook.com/kiva
Eine Erklärung darüber, was Kiva macht, gibt es auch in diesem Video mit den Kiva-Gründern Matt & Jessica Flannery:
Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das lässt sich ändern.
Der Venture Capitalist Jeff Clavier (er investiert über seine Firma SoftTech VC in zahlreiche Internet-Startups, aktuell z.B. GetSatisfaction) weist in einem aktuellen Blogpost auf eine Hilfsorganisation hin, die geschickt die Möglichkeiten der neuen Medien für sich nutzt: charity: water.
Was ist charity: water?
charity: water is a non-profit organization bringing clean, safe drinking water to people in developing nations. We give 100% of the money raised to direct project costs, funding sustainable clean water solutions in areas of greatest need. Just $20 can give one person in a developing nation clean water for 20 years.
Der Hintergrund, warum Jeff Clavier auf diese Organisation hinweist, ist: Seine Tochter hat für ihren Geburtstag eine eigene charity-Kampagne angelegt, die sie nun fleißig promotet. Jeder kann seine eigene Kampagne anlegen und auf Facebook, Twitter und natürlich auch über den traditionellen Offline-Weg darauf aufmerksam machen. Eine Kampagne läuft solange, bis ausreichend Geld für z.B. eine Wasserpumpe gesammelt wurde. Nach etwa 12-18 Monaten werden dann Bilder von der Installation gezeigt. Auch eine Google Earth-Karte zeigt die Stationen, wo bereits Projekte erfolgreich durchgeführt wurden.
Kiva.org ist für mich das große Vorbild, was die Nutzung von neuen Medien durch Hilfsorganisationen angeht. charity: water nutzt sie auf andere, aber ebenfalls sehr schöne und fortschrittliche Weise. Kennt ihr noch andere, womöglich sogar deutschsprachige Projekte, die ähnlich aktiv im Internet unterwegs sind?
Kiva-Update vor Weihnachten
Kurz vor Weihnachten ist eine perfekte Zeit, um einmal wieder auf Kiva.org zu verweisen. Mit unserem Team G | Gärtner, Gardeners konnten mittlerweile fast 250 Kredite mit einem Wert von über 6.000 Euro an Menschen aus Entwicklungsländern vergeben werden, die keine Almosen, sondern einen Kredit zu fairen Konditionen aufnehmen wollen. Der von uns bereitgestellte Betrag bleibt dabei unverzinst, lediglich der “Field Partner” vor Ort nimmt eine Verzinsung, um seine Aufwendungen zu decken. Neu vergeben habe ich einen Beitrag für einen Kredit an eine Gruppe Seidenweberinnen aus Kambodscha. Sie wollen weitere Materialien kaufen, um ihr Geschäft auszubauen.
Die besten deutschsprachigen Informationen über Kiva für Leute, die sich damit auseinandersetzen möchten, gibt es von Gerrit Eicker bei Gartentechnik.de. Und wer noch ein nutzenstiftendes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte einmal die Geschenkgutscheine von Kiva in Erwägung ziehen.
Zu guter Letzt eine Information an alle Blogger: In einem aktuellen Post weist Kiva darauf hin, dass sie noch Unterstützung suchen:
We are looking for bloggers who want to help spread the word about Kiva! We will periodically send you Kiva news and updates that you can share on your blog.
If you are interested in joining Kiva’s blogger list, please email the following information to kivacommunity@gmail.com:
Name
Email Address
Blog Name, URL, and Subject
Twitter Name
Weitere Infos zu Kiva:
- Kiva
- Kiva: Anmeldung, Paypal, Kredite vergeben
- Kiva: eine Erfolgsgeschichte!
- Kiva: breite Unterstützung
- Kiva Fellows
- Kiva Team G
- Kiva Team G: Wirkung die überzeugt!
- Kiva: Kreditvergabe in die USA
- Team G | Gärtner, Gardeners
- Kiva-News bei Gartentechnik.de
Wissenschaftliche Umfragen mit Bitte um Teilnahme
Eine Mainzer Studentin und ein ehemaliger Mainzer Kommilitone von mir suchen unabhängig voneinander Unterstützung in Form von einer Teilnahme an einer Befragung. Im einen Fall
Umfrage für ein Forschungsprojekt von Mario Mechtel
Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen führen wir meine Kollegin Inga Hillesheim und ich derzeit eine Online-Befragung durch. In unserer Untersuchung werden die Teilnehmer mit verschiedenen „Welten“ konfrontiert, unter denen sie diejenige aussuchen sollten, in der sie lieber leben würden.
Zur Erzielung aussagekräftiger Ergebnisse sind wir auf Deine Hilfe angewiesen, da wir eine möglichst große Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern benötigen. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15 Minuten.
Deine Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Selbstverständlich lassen Deine Angaben keinerlei Rückschlüsse auf Deine Person zu. Die Daten werden nur im Rahmen dieses Forschungsprojekts verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Der folgende Link führt Dich zum Fragebogen:
http://www.onlineforschung.org/fiwitue?set=D1
Umfrage zur Diplomarbeit von Inka Weickel
Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,
im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Marketing von Prof. Dr. Frank Huber an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz führe ich eine empirische Studie zum Thema “Kaufmotive” durch.
Für das Gelingen meiner Studie benötige ich Ihre Unterstützung!
Bitte füllen Sie den folgenden Fragebogen vollständig und wahrheitsgemäß aus. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, einzig und allein Ihre persönliche Einstellung ist von Interesse. Alle Angaben werden selbstverständlich anonym und streng vertraulich behandelt und dienen ausschließlich als Datengrundlage für meine Diplomarbeit.
Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 10 Minuten.
Für Ihre Unterstützung möchte ich mich im Voraus recht herzlich bedanken!
Mit freundlichen Grüßen,
Inka Weickel
Link zur Umfrage:
http://www.marketing-mainz.de/weickel/





